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„Mit den richtigen Skills können Menschen mit Sehbehinderung vollintegriert am Leben teilnehmen“, erklärt Kristina Skelo, Leiterin von RISS.  

Mag.a Kristina Skelo

Fachleitung RISS BBRZ Reha Region Oberösterreich / Reha Ausbildung / RISS
 
 

Was ist RISS? 
RISS steht für Rehabilitation und Integration für späterblindete und sehbehinderte Personen. Als – bis dato einzige Einrichtung in Österreich bieten wir seit 1988 für blinde und sehbehinderte Menschen – vom Kindes- bis ins hohe Alter – eine umfassende
Rehabilitation an.  

Was umfasst diese Rehabilitation alles? 
Der größte Mehrwert liegt anfänglich in einer nahezu selbständigen Bewältigung des persönlichen Alltags. Oberstes Ziel ist es, unabhängig von fremder Hilfe, Selbständigkeit nach individuellen Bedürfnissen zu erlangen oder wiederzuerlangen – und Betroffene damit zu einem selbstbestimmten Leben zu befähigen. Das ewige Fragen um Hilfe und Unterstützung verliert an Bedeutung. Betroffene fühlen sich so wieder als vollwertiger Teil der Gesellschaft. Für einen Teil der Kund:innen ist das aber nur der erste Schritt: Durch die (Wieder) Erlangung von Selbstständigkeit und Unabhängigkeit wird der Grundstein für die berufliche Rehabilitation gelegt. Jene Personen, die durch eine berufliche Neuorientierung wieder am Arbeitsmarkt Fuß fassen können, sind selbständig und , finanziell unabhängig und leisten Arbeit in gleicher Güte und Qualität. Sie sind damit sozial vollkommen integriert. 

Wie sieht der Weg zur Rehabilitation für sehbehinderte Menschen aus? 
Unsere Angebote können in Absprache mit AMS, PVA und anderen Sozialversicherungsträgern sowie mit einer Finanzierungszusage der Bundesländer in Anspruch genommen werden. In den meisten Fällen findet vorab ein persönliches Informationsgespräch – entweder per Telefon, via Teams zuhause bei den Betroffenen oder in den Räumlichkeiten des RISS – statt. Unser Fokus liegt von Beginn an auf einer individuellen Betreuung. Angebote der Grundrehabilitation können sowohl ambulant im RISS, als auch in Form von Home-Teachings in Anspruch genommen werden. Das heißt, die Trainingseinheiten finden am Wohnort, in der eigenen Wohnung, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Einrichtungen der Behindertenhilfe und in Krankenhäusern statt.  

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