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Schlaf und Erholung

Die Heilkraft im Hanf

CBD Cannabis Hemp topical cream and oils balm with cannabis leafs on wooden table
CBD Cannabis Hemp topical cream and oils balm with cannabis leafs on wooden table
iStock/MysteryShot

CBD statt THC – Hanf ist ein wahrer Allrounder. Seine Bestandteile dienen Textilindustrie und Bauwirtschaft ebenso wie der Herstellung von Rausch- und Arzneimitteln. Für letztere gewinnt der Hanfwirkstoff Cannabidiol (CBD) immer mehr an Bedeutung.

Der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) zählt zu den sogenannten Cannabinoiden und wird aus der Cannabispflanze gewonnen. Während der Konsum von THC aufgrund seiner berauschenden Wirkung auf den Körper in Österreich nicht erlaubt ist, handelt es sich beim CBD um einen legalen Wirkstoff. CBD besitzt keine psychoaktive Wirkung. Durch seine vielen positiven Effekte auf die Gesundheit wird CBD erfolgreich in der therapeutischen Behandlung von Krankheiten und als Prophylaxe eingesetzt.

Die Wirkung von CBD

  • entzündungshemmend
  • antioxidativ
  • entspannend
  • krampflösend

Cannabis-Wirkstoffe und deren Imagewechsel

Lange Zeit wurden CBD und andere Wirkstoffe der Cannabispflanze nur gering wahrgenommen. Am ehesten bekannt war THC, da er als umstrittener Wirkstoff galt, durch den beim Konsum Rauschzustände hervorgerufen wurden. In den vergangenen Jahren konnte sich das Image von Cannabinoiden jedoch wesentlich ändern.

Maßgeblich dafür verantwortlich waren vor allem die Erkenntnisse zu den positiven Effekten, die durch Wirkstoffe wie CBD erzielt werden konnten und die Tatsache, dass immer mehr Personen nach alternativen Lösungen suchen. CBD wurde aufgrund seiner vielfältigen Anwendungsbereiche daher schnell zur beliebten Therapiemöglichkeit und wird heutzutage insbesondere in Form von CBD-Öl vertrieben. Bei der Wahl des richtigen Produkts sollte man immer auf die Qualität und die Reinheitsstandards des jeweiligen Anbieters achten. CBD-Produkte von Hanfgarten kommen ausschließlich aus Europa, wo sie angebaut und produziert werden.

Anwendung und Wirkungsweise von Cannabidiol

CBD kann in vielen verschiedenen Formen eingenommen werden. Es sind mannigfaltige CBD-Produkte auf dem Markt, im Grunde ist also für jeden die passende Anwendung dabei.

CBD-Öl in Form von Tropfen

Das Tropfen des CBD-Öls auf oder unter die Zunge zählt zu den beliebtesten Einnahmevarianten. Hat man das Öl im Mund, lässt man es vor dem Schlucken für 30–60 Sekunden dort, damit das CBD über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Nach etwa 15 Minuten ist eine Wirkung spürbar.

Inhalation von CBD

Durch das Inhalieren von CBD gelangt dieses am schnellsten in den Blutkreislauf , eine Wirkung ist normalerweise sofort merkbar. Für die Anwendung benötigt man ein spezielles CBD-Liquid sowie einen Vaporizer oder eine E-Zigarette.

Tee und Kapseln

Bei der Anwendung von CBD in Form von Tee oder Kapseln setzt die Wirkung ein wenig versetzt ein, da der Wirkstoff erst verdaut und dann vom Blutkreislauf aufgenommen werden muss.

Ursachen von Schlafstörungen und ihre Behandlung mit CBD

Im Folgenden werden drei Ursachen von Schlafstörungen aufgezählt und erläutert, wie man deren Ursachen und Symptomen mit CBD entgegenwirken kann.

Entzündungen

Chronische Entzündungen sind in den meisten Fällen mit Schmerzen verbunden und tragen daher maßgeblich zu einer schlechten Schlafqualität bei. Besonders bei älteren Menschen erweisen sich chronische Entzündungen als häufiges Problem, da sie nicht nur schmerzhaft, sondern auch Auslöser für Krankheiten wie beispielsweise Krebs, Herzkrankheiten oder Alzheimer sind.

Da es sich bei CBD um einen entzündungshemmenden Wirkstoff handelt, können entzündungsbedingte Schlafstörungen optimal damit gemindert oder sogar bekämpft werden. Die in CBD enthaltenen Phytocannabinoide verbinden sich mit den CB2-Rezeptoren im menschlichen Organismus. Diese Rezeptoren sind wichtig für das Immunsystem und die Schmerzregulierung. Durch das CBD wird die Entstehung von entzündungsfördernden Gewebehormonen unterdrückt, das steigert wiederum die Schlafqualität.

Depressionen und Angst

Wie bereits erwähnt, zählen psychische Belastungen wie Depressionen oder Ängste zu den häufigsten Gründen von Schlafstörungen. Depressive Verstimmungen und Angstzustände können verheerende Auswirkungen auf die Ein- und Durchschlaffähigkeit eines Menschen haben. Besonders in den Nachtstunden kommen negative Gedanken, Ängste und Sorgen besonders zum Ausdruck und verhindern ein leichtes Einschlafen. Das hohe Stresslevel, das durch Ängste und Depressionen entsteht, spiegelt sich auch in erhöhten Pulsschlägen, Cortisolwerten und Adrenalinausstößen wider. CBD wirkt direkt auf das zentrale Nervensystem, ebenso auf das Immunsystem und Rezeptoren im Darm. Dem Körper gelingt es dadurch, zu entspannen, depressive Stimmungen und Ängste werden gelindert. Auch in diesem Fall behandelt CBD die Ursache und die Symptome einer Schlafstörung.

Chronische Schmerzen

Da CBD optimal zur Therapie von chronischen Schmerzen geeignet ist, findet es auch in der Behandlung von dadurch ausgelösten Schlafstörungen Anwendung. In westlichen Ländern ist die Behandlung mit CBD bereits ausgeprägter, in Kanada beispielsweise ist CBD-Öl bereits zur Therapie von Krankheiten wie zum Beispiel Krebs oder Multipler Sklerose zugelassen. Leidet man also an chronischen Schmerzen aufgrund einer Erkrankung, kann CBD diese lindern und die Schlafqualität von betroffenen Menschen erhöhen.

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