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Wenn Diabetes die Haut angreift: Ursachen und Behandlung

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Diagnose Diabetes? Kein Grund zur Sorge, denn wer die Symptome nicht ignoriert und auf eine gesunde Lebensweise achtet, der kann die auftretenden Beschwerden der Zuckerkrankheit deutlich lindern. Doch auch unser größtes Organ, die Haut, kann von Diabetes betroffen sein.

Diabetes mellitus, bekannt als Zuckerkrankheit, umfasst eine Gruppe an Stoffwechselerkrankungen, die den Blutzuckerwert in die Höhe treiben. Bei Typ-1-Diabetes kann der Körper nicht ausreichend Insulin produzieren, wohingegen bei Typ-2 das Insulin an den Zellen nicht entsprechend wirkt. Der mit der Nahrung zugeführte Zucker kann dadurch bei beiden Formen nicht ausreichend in die Zellen aufgenommen werden.

Die Folgen sind ein andauerndes Durstgefühl, Harndrang, Appetitlosigkeit oder Heißhunger und ein Gefühl von Abgeschlagenheit. Doch auch unser größtes Organ, die Haut, kann von Diabetes betroffen sein. In den meisten Fällen bilden sich trockene, rissige Stellen, vor allem an den Beinen und Füßen. Die Ursache liegt darin, dass der Körper versucht, den überschüssigen Zucker über den Urin auszuscheiden und dem Körper dadurch Feuchtigkeit entzieht.

Die richtige Pflege macht den Unterschied

Neben einer ärztlichen Diabetes-Therapie ist die richtige Hautpflege unumgänglich. Pflegeprodukte mit natürlichen Feuchthaltestoffen wie Urea (Harnstoff), Glycerin und Milchsäure haben sich besonders bewährt. Sie helfen dabei, die Feuchtigkeit in der Haut zu binden und die Hautbarriere aufrechtzuerhalten. Am besten greift man zu Produkten ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Begleitend oder alternativ eignen sich Hausmittel wie Masken aus Heilerde, Honig oder Früchten wie Papaya, Avocado und Banane. Für besonders trockene Stellen empfiehlt es sich, ein Peeling aus Meersalz und Olivenöl anzureichern und die Haut damit sanft abzureiben. Ein Esslöffel Apfelessig vor dem Schlafengehen wirkt sich ebenso positiv auf den Blutzuckerspiegel und die Haut aus.

Achtet man darüber hinaus auf eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und Flüssigkeitszufuhr, dann steht einer deutlichen Linderung der Symptome nichts im Weg.


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