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Home » News » Kleiner Eingriff – große Wirkung: bulking gegen Harninkontinenz
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Die Belastungsinkontinenz ist die häufigste Form der Inkontinenz – etwa 850.000 Österreicherinnen1 leiden daran. Die Dunkelziffer liegt weit darüber. Das sind mindestens 850.000 Frauen, deren Alltag von unkontrolliertem Harnverlust gestört wird. Sie leiden körperlich und mental – viele ertragen ihr Leid stillschweigend. Dabei gibt es längst wirksame Behandlungen dagegen. Eine stellen wir hier vor: das bulking.

Frauen, die an einer Belastungsinkontinenz leiden, verlieren unkontrolliert Harn, wenn der Bauchdruck plötzlich ansteigt und der Beckenboden den Harnröhrenverschluss nicht mehr dichthalten kann. In den Alltag einer Frau übertragen heißt das: Sie läuft aus, wenn sie lacht, hustet, niest, sich hinsetzt oder aufsteht, Stiegen steigt, schnell geht, tanzt, alltägliche Lasten wie Kind oder Einkauf hebt, Sex hat oder Sport treibt. Da sich die Blase stetig füllt, ist das Auslaufen ein andauerndes Problem. 

Ich bin 30, und bereits nach der Geburt meiner ersten Tochter hatte ich anhaltende Beschwerden und habe immer wieder Harn verloren. Ich bin schlank, mache regelmäßig Sport und ernähre mich gesund. Womöglich inkontinent zu sein, belastet mich sehr und ich dachte, das trifft nur ältere Frauen.“

Eva S. aus Wien2

Für viele Frauen ist das Ganze so problematisch, dass sie schon von sich aus auf riskante Aktivitäten verzichten, um „Unfällen“ vorzubeugen. Sie beschneiden damit selbst ihre Teilhabe am sozialen Leben. Viele Betroffene nehmen ihre Inkontinenz still hin, weil sie sich dafür schämen. 

Ich bin jetzt 44 und verliere seit 15 Jahren immer wieder Urin. Auch beim Sex mit meinem Mann. Ich bin weder übergewichtig noch unsportlich. Irgendwie hatte ich mich damit arrangiert und abgefunden, aber jetzt habe ich beschlossen, dass ich mir Hilfe suchen werde.

Sabine R. aus Neunkirchen2

Und solche Hilfe gibt es: 40 Kliniken österreichweit wenden zum Beispiel das seit 20 Jahren zugelassene bulking an.

Harnröhrenpolsterung: Belastungsinkontinenz sicher und langanhaltend behandeln

Das bulking hat sich bestens bewährt – dennoch kennen viele Betroffene die minimalinvasive und schmerzfreie Behandlung nicht: Sie mildert die Belastungsinkontinenz deutlich; häufig beendet sie diese sogar ganz. Denn mittels „bulking“ wird die Harnröhre aufgepolstert. Methodisch geschulte Ärztinnen und Ärzte applizieren dazu etwa ein bis zwei Zentimeter vom Blasenhals entfernt ein spezielles Gel in die Harnröhrenwand. Das injizierte Gel polstert die Wand an Ort und Stelle auf und verhindert so das Austreten von Urin aus der Blase, wenn die behandelte Frau ihren alltäglichen Aktivitäten nachgeht. 

Die Patientinnen unterziehen sich einer 10- bis 15-minütigen OP und können am selben oder am nächsten Tag nach Hause gehen.

Dr. Tatjana Sindelař, Holistische Wissenschaftlerin

Laut einer Studie mit 388 auf diese Weise behandelten Frauen benötigen 81 Prozent innerhalb von sieben Jahren keine Folgebehandlung. Zwei von drei dieser Frauen sind kontinent oder bemerken langanhaltende Verbesserungen.3

Je milder die Inkontinenz, desto bessere Ergebnisse liegen vor. Daher empfehle ich: Schämen Sie sich bitte nicht und kommen Sie ins Handeln.

Dr. Zarica Petrovic, Fachärztin für Urologie und Bulking-Expertin

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